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08.08.2011

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Finanzkrise: Schwarzer Montag als Einstieg in den Globalisierungsausstieg

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Die USA wurden am vergangenen Freitag in ihrer Kreditwürdigkeit herabgestuft und in der Folge fielen nun an den Börsen weltweit die Kurse. Der deutsche DAX befindet sich in einem Elfmonats-Tief und auch die Börsen Japans sowie die Leitindizes europäischer Aktienmärkte fielen ins Bodenlose. Die Angst vor einem Schwarzen Montag geht um, an dem nicht nur Millionäre ihre Millionen, sondern kleine Sparer auch ihre hart erarbeiteten Ersparnisse verlieren könnten. 

Erinnerungen an den Schwarzen Freitag 1929 werden wach, an dem sich so viele Menschen in den Tod stürzten wie in Friedenszeiten noch nie. Damals begann die Weltwirtschaftskrise, die zu nie da gewesenen Unternehmenszusammenbrüchen, Massenarbeitslosigkeit und Deflation führte. Auch damals wurden schon die Verzahnung der weltweiten Finanzströme und die globale Mobilität des Kapitals als Hauptursachen erkannt.

Doch gelernt hat die Welt daraus nichts. Seither kamen neue Finanzprodukte und –konstrukte hinzu, die die Weltwirtschaft noch instabiler und unberechenbarer machten.

Auch das Bekenntnis der G7-Staaten, die Finanzmärkte stabilisieren zu wollen (dreimal darf man raten, mit wessen Geld) und die Zusicherung der Europäischen Zentralbank (EZB), Staatsanleihen von den Krisenstaaten Italien und Spanien kaufen zu wollen, brachte an den Aktienmärkten nur kurzzeitige Entspannung mit sich.

Man hat das Gefühl, daß das gesamte, so genannte Krisenmanagement nur aus Flickschusterei besteht. Kaum entsteht ein neues Loch, werden Steuergelder in großem Stil zweckentfremdet und in die entstehenden Löcher gestopft. Der deutsche Steuerzahler musste allein in diesem Jahr schon Lasten in dreistelliger Milliardenhöhe schultern, nur um das Versagen der Euro-Befürworter und Globalisierungsfanatiker zu kaschieren.

Die Angst vor einem Schwarzen Montag beweist einmal mehr, wie unsicher und gefährlich die weltweite Verzahnung der einzelnen Volkswirtschaften ist. Bricht eine Volkswirtschaft zusammen, wird eine Währung herabgestuft oder droht einem Staat der Bankrott, hat dies existenzielle Auswirkungen auf alle anderen Nationen und Völker. Dieses Monopoly ist blanker Wahnsinn – geht es uns doch um die Zukunft von Millionen, nicht um die Profite einiger weniger Millionäre!

Hören wir auf, ständig über Wachstum zu schwadronieren, kümmern wir uns stattdessen mehr um Sicherheit und Stabilität. Nur ein Ausstieg aus der EU und dem Globalisierungswahnsinn und die Rückbesinnung auf die eigenen Möglichkeiten in Deutschland und Europa können uns vor einer langen schwarzen Zeit bewahren.


Ronny Zasowk
Referatsleiter Politik  


Quelle: http://www.npd-in-rlp.de/
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