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19.07.2011

Lesezeit: etwa 2 Minuten

Bessere Bildung statt fortgesetzte Überfremdung!

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In den krisengeschüttelten Ländern Griechenland, Italien, Spanien und Portugal gibt es folgerichtig immer mehr Arbeitslose. Folgt man der Argumentation der Bundesregierung, sollen wir Deutschen den Pleitestaaten nicht nur mit milliardenschweren Geldgeschenken und Bürgschaften helfen, sondern sollen auch deren arbeitslose Fachkräfte bei uns willkommen heißen.

17.000 Spanier sind schon konkret an einer Beschäftigung in Deutschland interessiert, insgesamt sollen 800.000 Südeuropäer angeworben werden. Meinte man, mit der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit schon den Gipfel der Frechheiten erlebt zu haben, sollen nun weitere Ausländer aus Südeuropa auf den deutschen Arbeitsmarkt strömen. Ist das die soziale Gerechtigkeit, die die etablierten Parteien in ihren inhaltlich nahezu deckungsgleichen Wahlprogrammen fordern?

Die Rotstiftpolitik im Bildungs- und Ausbildungssektor und das Im-Stich-Lassen von Millionen Langzeitarbeitslosen, zwangsweise Frühverrenteten, Minijobbern, Ein-Euro-Jobbern und Geringverdienern gepaart mit dem Buhlen um weitere Lohndrücker aus dem Ausland ist kapitalistische Ausbeutung in Reinkultur. Der Druck auf die Löhne wird zwangsläufig zunehmen, auch die offiziellen Arbeitslosenzahlen(die schon jetzt in keinem Verhältnis zur Realität stehen) werden wieder steigen.

Aber die Großkonzerne, die auch diejenigen sind, die um die Fremdarbeiter buhlen, wird das aufgrund einer künstlich vergrößerten Gewinnspanne nicht sonderlich stören. Noch weitergehende Vorstellungen hat die Direktorin der Zentralen Auslands- und Fachvermittlung(ZAV), Monika Varnhagen, die nicht nur Arbeit an die ausländischen Lohndrücker vermitteln will, sondern auch noch gleich ein Rundum-Paket mit Sprachkurs, Wohnung, Arbeitsplatz für die Frau und Kindergartenplatz für das Kind – den Steuerzahler wird das freuen.

Ebenso gibt es Pläne, aufgrund der auch in anderen europäischen Ländern immer negativer werden Altersstruktur zunehmend nicht-europäische Menschen nach Deutschland zu locken. Auch aus asiatischen und afrikanischen Entwicklungsländern sollen Menschen kommen, die mit ihrem Wissen und ihrer einzigartigen Kultur unser Land und unsere Volkswirtschaft „bereichern“ sollen. Sondierungsgespräche gab es hier besonders mit Vietnam und Indonesien.

Die NPD lehnt derartige Pläne ab. Der Staat und auch die Wirtschaft stehen in der Pflicht, alle Deutschen so auszubilden, daß sie mit ihrer Leistung ein würdiges Einkommen erhalten können und daß der Bedarf der Unternehmen in Deutschland an qualifizierten Fachkräften gedeckt ist. Das Bildungssystem muß bundesweit vereinheitlicht werden, um gleich hohe Qualifikationen sicherzustellen. Das Hochschulwesen hat wieder an die alten hohen Standards angepaßt zu werden. Ausbildungsfähige Unternehmen müssen ihrer sozialen Verantwortung und Ausbildungspflicht nachkommen – wenn nötig, mit staatlicher Förderung. Ein effektives Weiterbildungs- und Umschulungssystem für ältere Arbeitslose ist zu schaffen, das diesen Namen auch verdient.

Fachkräfte durch Langzeitarbeitslosigkeit und systematisches Verkümmernlassen in Ein-Euro-Jobs ihrer Fähigkeiten zu berauben ist zutiefst unsozial. Einwanderung aufgrund von Fachkräftemangel ist unserer Möglichkeiten nicht würdig, schafft durch Lohndruck und kulturelle Überfremdung zusätzliche Probleme und nutzt letztlich nur den Profitinteressen der Konzerne.

Ronny Zasowk


Quelle: http://www.npd-in-rlp.de/
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