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29.06.2011

Lesezeit: etwa 1 Minute

Meinungsforscher räumt Manipulation einer Umfrage der Staatsregierung ein

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Fraktion Sachsen

Aproxima-Chef Henry Kreikenbom sieht NPD klar im Landtag - und FDP draußen

In der gestern veröffentlichten Frühjahrsumfrage des Weimarer Instituts „aproxima“, die von der Staatsregierung in Auftrag gegeben wurde, wird für die sächsische CDU ein geradezu unglaubwürdiger Wert von 42% angegeben. Die FDP wäre mit 6% wieder im Landtag vertreten, die NPD hingegen bliebe mit 3% draußen.

Laut Dresdner „Morgenpost“ vom heutigen Tag (siehe Artikel im Anhang) räumt Instituts-Chef Henry Kreikenbom nun ganz offen ein, daß die Zahlen „veredelt“ – sprich: manipuliert – wurden. Nach den Rohdaten würde die FDP den Einzug in den Sächsischen Landtag deutlich verfehlen, die NPD hingegen hätte ihn wieder ganz klar geschafft.

Laut Umfrage sind 8% der Bürger mit der Arbeit der NPD in Sachsen zufrieden. Der Bekanntheitsgrad von NPD-Fraktionschef Holger Apfel stieg von 46% auf 50%.

Der NPD-Fraktionsvorsitzende Holger Apfel erklärte dazu heute:

"Wieder einmal bewahrheitete sich der von Churchill überlieferte Ausspruch, nach dem man keiner Statistik glauben solle, die man nicht selbst gefälscht habe. Und nichts anderes als eine Fälschung, eine perfide Zahlenmanipulation, stellt die von der Staatsregierung in Auftrag gegebene Umfrage nun einmal dar.

Wenn ‚aproxima’-Chef Kreikenbom davon spricht, daß die NPD laut Rohdaten der Umfrage den Einzug geschafft habe, die FDP jedoch nicht, und dann am Ende sechs Prozent für die FDP und nur drei für die NPD herauskommen, dann ist das ein Skandal erster Güte, mit der die Öffentlichkeit bewußt in die Irre geleitet werden soll. Der Hinweis, daß die Rohdaten dabei mit einem Faktor verrechnet würden, ‚der die langfristige Wählerentscheidung berücksichtigt’, ist mehr als nebulös. Man kann auch einfach sagen: Es ist eine getürkte Umfrage.

Wir sehen uns nach der Veröffentlichung des Artikels in der ‚Morgenpost’ in unserer Arbeit bestätigt und freuen uns, daß die Sachsen die NPD erneut in den Landtag wählen würden.

Dresden, 29.06.2011

Thorsten Thomsen
Pressesprecher der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag


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Quelle: http://www.npd-in-rlp.de/
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