10.06.2009
Kommentar von Udo Voigt
Die Kommunalwahlen haben uns über 100 neue Mandate und dort Stabilität gebracht, wo wir schon verankert waren. Nicht nur auf dem Land, auch in Städten, wie Leipzig, Dresden, Chemnitz. Magdeburg, Rostock, Schwerin, Erfurt, Weimar, Eisenach, Gera, Gotha, Trier und Saarbrücken konnten wir erstmalig Mandate erringen. Das bedeutet, daß aus vielen früheren Protestwählern nun Stammwähler geworden sind. Man wird künftig in der BRD mit der NPD als fest verankerter nationaler Kraft rechnen müssen! Der von mir schon vor zehn Jahren geforderte kommunale Unterbau nimmt langsam Gestalt an und ermuntert uns nun größere Ziele anzustreben.
Zur gleichzeitig stattfindenden Europawahl trat auf Platz 21, gemäß den Abmachungen des Deutschlandpaktes die DVU an. Davon konnte ich allerdings auf meinen Wahlkampftouren nur wenig, bis gar nichts bemerken. Das widerspricht dem, was mir im letzten Jahr der alte, wie dann auch der neue gewählte Vorsitzende mehrfach versicherte. Als ich diese darauf ansprach, daß wir uns im Bündnis keinen schwächelnden Partner leisten könnten, der dann von uns für ihn eingeräumte Wahltermine wahrnimmt, versprachen mir beide, daß wir uns darauf verlassen könnten, daß die DVU zur Europawahl mit ganzer Wucht in alt bekannter Stärke antrete und kein Wähler an ihr vorbeikommen könnte. Ähnliche Versicherungen erhielt ich 2007 zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, ohne daß dort Taten folgten. Nun ist es amtlich, beide Wahltermine für die wir gute und aussichtsreiche Wahlantritte der NPD dem Partner DVU zur Verfügung stellten, wurden im wahrsten Sinn des Wortes „vergeigt“.
Der Parteivorstand und das Präsidium werden sich in der nächsten Zeit sehr intensiv darüber mit unserem Bündnispartner unterhalten müssen, ob und wie der Geist des Deutschlandpaktes zum Wohle unseres Volkes fortgesetzt werden kann.
Immer mehr handlungswillige deutsche Patrioten erkennen, daß die nationale Opposition unserem Volk nur dann eine Perspektive bieten kann, wenn es uns endlich gelingt, den Schulterschluß all der Deutschen zu finden, die auch in Zukunft Deutsche sein wollen. Die NPD hatte mit dem Leipziger Appell vom August 2003 ein Zeichen gesetzt, welches von der Führung der Republikaner bis heute ignoriert und torpediert wird. DVU, NPD und viele freie Kameradschaften arbeiten jedoch seit 2004 zusammen und beweisen, daß sie in der Lage sind, parteiegoistische Ziele oder Gruppeninteressen zurückzustellen, wenn das Vaterland in Gefahr ist. Und das Vaterland ist in Gefahr! Angesichts der fortschreitenden Überfremdung haben wir keine Zeit mehr, uns gegenseitig zu blockieren. Nur durch gemeinsame Kraftanstrengungen können wir dem Zeitgeist trotzen und neue Perspektiven umsetzen. Nationale Stimmen müssen endlich zur Wirkung kommen. Die Wähler werden verunsichert, wenn mit unterschiedlicher Präsenz mal die eine Partei, dann wieder die andere zur Wahl antritt. Alle Patrioten sind in der schicksalsträchtigen Phase des Überlebenskampfes unseres Volkes gefordert, an einem Strang zu ziehen. Das wird künftig mit zwei, drei, vier oder noch mehr Parteien nicht wirklich erfolgreich umgesetzt werden können.
Es liegt nun an uns allen, bei den kommenden Landtagswahlen in Sachsen, Thüringen und dem Saarland, wie der dann stattfindenden Bundestagswahl zu zeigen, daß die unverwechselbare soziale und nationale Alternative NPD heißt. Packen wir`s an!
Berlin, den 10.06.2009
Dipl.sc.pol. Udo Voigt
NPD-Parteivorsitzender